Besonders Anfänger machen oft diesen Fehler: Man konzentriert sich nur auf das Hauptmotiv und vernachlässigt den Hintergrund. In diesem kleinen Artikel wird beschrieben, wie man solche Fehler umgehen kann.
Es lohnt sich, schon während der Aufnahme auf den richtigen Hintergrund zu achten, um späteren Enttäuschungen vorzubeugen. Gerade bei der Personenfotografie spielt der Hintergrund eine zentrale Rolle. Fotografiert man eine Person beispielweise in einem Raum passiert es sehr leicht, dass störende Elemente im Hintergrund (beispielsweise an der Wand hängende Bidler, Möbel, etc.) die Bildkomposition zerstören. Du solltest deshalb schon während der Aufnahme den ganzen Sucher bzw. Monitor mit dem Auge auf Unregelmäßigkeiten im Hintergrund absuchen, besonders wenn du analog fotografierst.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Hintergrund zu beeinflussen. Bewege entweder das Motiv so, dass der Hintergrund in den Bildaufbau passt, oder wenn das nicht möglich ist, bewege dich selbst. Eine andere Möglichkeit wäre, die Brennweite zu verändern. Fotografiere das Motiv so formatfüllend wie möglich, das erreichst du entweder durch heranzommen oder indem du einfach näher an das Motiv herantrittst. Eine weitere Möglichkeit ist das verändern der Blende. Während man mit einer großen Blendenzahl eine hohe Tiefenschärfe erreicht, erreicht man mit einer niedrigen eine kleinere. Die Wahl einer niedrigen Blendenzahl ist eine sehr elegante Möglichkeit die Aufmerksamkeit auf das Haupmotiv zu lenken, weil ein unscharfer Hintergrund eher beruhigend wirkt. Bei der digitalen Fotografie ist es zudem sehr einfach, einen Bildausschnitt auszuwählen auf dem kein störender Hintergrund vorhanden ist, indem man in einem Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl mit Hilfe des Auswahl-Werkzeuges einen Ausschnitt auswählt und diesen dann in eine neue Datei einfügt.
Falsch:
Richtig: